Christian F. Bartz Jahrgang 1970, studierte Staats- und Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Geschichte an der Universität der Bundeswehr München und wurde im Jahr 2004 zum Doktor der Staats- und Sozialwissenschaften (Dr.rer.pol.) promoviert. In seiner Dissertation untersuchte er im Rahmen von langjährigen Archivstudien die Politik des Rates der Freien Reichsstadt Köln im Dreißigjährigen Krieg. In weiteren Studien befaßte er sich auf Grundlage von Archivakten mit der Säkularisation kirchlicher Institutionen im linksrheinischen Deutschland unter französischer Herrschaft (1794-1814).
Köln im Dreißigjährigen Krieg. Die Politik des Rates der Stadt (1618-1635) - Vorwiegend anhand der Ratsprotokolle im Historischen Archiv der Stadt Köln (= Militärhistorische Untersuchungen, Bd. 6), Frankfurt/M. u. a. 2005.
Die Säkularisation der Abtei Laach im Jahre 1802. Eine Fallstudie, in: Rheinische Vierteljahresblätter 62 (1998), S. 238-307.
Köln - "deß Heyligen Reichß freije Statt" und zugleich die größte katholische Reichsstadt - hat im Gegensatz zu anderen großen Städten des Reiches den Dreißigjährigen Krieg unbeschadet überstanden. Welchen Umständen hatte die Stadt dies zu verdanken? In der Untersuchung wird der Blick auf die Politik des Rates gerichtet. Untersuchungsgegenstand sind die politischenAktivitäten des Magistrats, die nach unterschiedlichen Politikfeldern geordnet und in den Kontext der politisch-militärischen Geschehnisse im Reich und in Europa gestellt werden.
ISBN 3-631-53434-5 broschiert 375 S. 1 Abb., 2 Faltblätter (Karten) € 56,50
Verein für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande